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Dennis Strempel: „Die Informationspolitik des Bezirksstadtrates Gräff grenzt an bodenloser Frechheit. Auf meine Fragen, was aus dem Bahnhofsvorplatz am S-Bahnhof Biesdorf wird, ließ sich dieser zu keiner klaren Antwort herab. Fast zynisch waren seine Entgegnungen.
Zur Illustration drei Beispiele: Welche Probleme können durch die Durchwegung des Grundstücks verursacht werden und für wie schwerwiegend schätzt das Bezirksamt diese ein? Antwort Gräff: Eine öffentliche Durchwegung ist zwingend erforderlich. Zweite Frage. Wie plant das Bezirksamt, den Kauf des Grundstücks zu finanzieren? Antwort Gräff: Das Grundstück wird aus den laufenden Haushaltsmitteln des Bezirksamtes finanziert. Und nicht zuletzt sehr eindrucksvoll: Ist es richtig, dass das Bezirksamt den Vorplatz des S-Bahnhofs Gesundbrunnen als Referenz für die geplante Umgestaltung des S-Bahnhofs genannt hat? Antwort Gräff: Nein, es ist nicht richtig, dass das Bezirksamt den Vorplatz des S-Bahnhofs Gesundbrunnen als Referenz für die geplante Umgestaltung des S-Bahnhofs Biesdorf genannt hat.
Geht es nach den Plänen des Bezirksamtes soll der Bahnhofsvorplatz am S-Bahnhof Biesdorf zu einer Versorgungsmeile umfunktioniert werden, ähnlich wie am S-Bahnhof Gesundbrunnen. Dennoch hält man sich zu den Plänen geheimniskrämerisch bedeckt und meidet, die betroffenen Anwohner über die einschneidenden Veränderungen in Kenntnis zu setzen.
Natürlich ist auch die FDP für eine Umgestaltung des Bahnhofes, jedoch nicht per Dekret von oben, sondern mit einer breit angelegten Beteiligung der Anwohner und der ansässigen Gewerbetreibenden von Beginn an.
Die FDP hofft, dass das Bezirksamt schnell wieder in ihren gewohnt verlässlichen Arbeitsrhythmus findet und in einen konstruktiveren Dialog eintritt.“


